
Bowmore
Bowmore is launching a major new global campaign celebrating "The Art of Time"®, since 1779.
For the first time, we will tell the Bowmore story in depth, uncovering the rich layers of our heritage and celebrating the craftsmanship and heritage behind our single malt.
Bowmore is a pioneer house and the oldest licensed distillery on Islay; who have been refining their craft for over 240 years, and we continue to do so to this day. 'The Art of Time'® is central to the way they make our whisky.
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Bowmore
Islays älteste Destillerie
Im Jahr 1779 – ein Jahr bevor die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde – gründete John P. Simson die Bowmore Distillery in der kleinen Stadt gleichen Namens an der Südküste der Insel Islay. Damit ist Bowmore nicht nur die älteste Destillerie Islays, sondern auch eine der geschichtsträchtigsten Schottlands. Seit mehr als 240 Jahren wird hier am selben Standort Whisky produziert – dort, wo das salzige Wasser des Loch Indaal auf die torfreichen Böden Islays trifft.
Diese Lage ist kein Zufall. Bowmore befindet sich direkt am Meer, und die Nähe zum Atlantik prägt den Whisky entscheidend. Die traditionellen Lagerhäuser liegen so dicht am Wasser, dass bei stürmischer See die Wellen gegen ihre Mauern schlagen. Die ständige Einwirkung von Salz, Feuchtigkeit und Meeresluft verleiht den Single Malts von Bowmore ihren charakteristischen maritimen Charakter – eine feine Salzigkeit, die den Torfrauch perfekt ergänzt.
Meister der Balance
Während viele Destillerien auf Islay kompromisslos auf intensiven Torfrauch setzen, verfolgt Bowmore seit jeher einen ausgewogeneren Stil. Ziel ist nicht, den Gaumen mit Rauch zu überwältigen, sondern Harmonie zu schaffen. Für die Core Range verwendet Bowmore moderat getorftes Malz (etwa 25 ppm), wodurch genügend Rauch entsteht, um den typischen Islay-Charakter zu bewahren, ohne die anderen Aromen zu überdecken.
Diese Philosophie zeigt sich im unverwechselbaren Stil der Destillerie: Sanfter medizinischer Rauch trifft auf Honig, Zitrusfrüchte und dunkle Schokolade. Der Torf wirkt elegant statt aggressiv. Es ist ein Rauchprofil, das man den ganzen Abend genießen kann, ohne dass es ermüdet. Viele bezeichnen Bowmore deshalb als den idealen Einstieg in die Welt der getorften Whiskys – komplex genug für Kenner, zugleich zugänglich für Neugierige.
Tradition trifft Handwerkskunst
Bowmore gehört zu den wenigen Destillerien, die ihr Malz noch teilweise auf traditionellen Malzböden selbst wenden. Zwar deckt dies nur etwa 30 % des Bedarfs – der Rest stammt von Mälzereien auf dem schottischen Festland –, doch diese Entscheidung dient bewusst dem Erhalt traditioneller Handwerkskunst. Der Malt Master wendet das Malz über mehrere Tage hinweg mit hölzernen Schaufeln – genau wie seit Jahrhunderten.
Auch bei den Wash Stills setzt Bowmore teilweise noch auf direkte Feuerbeheizung – eine Seltenheit in der modernen Whiskyproduktion. Dieses Verfahren erfordert viel Erfahrung und Sorgfalt, verleiht dem Destillat jedoch eine feine Charakteristik, die sich mit indirekter Dampfbeheizung kaum erreichen lässt.
Legendär sind außerdem die Lagerhäuser von Bowmore. Die No. 1 Vaults liegen bei Flut unterhalb des Meeresspiegels und gehören zu den außergewöhnlichsten Reifelagern der Welt. Hier reifen einige der edelsten und ältesten Whiskys der Destillerie in einer kühlen, feuchten Atmosphäre unter ständigem Einfluss des Meeres.
Das Sortiment – von Klassikern bis zu Raritäten
Die Core Range bildet das Herzstück des Sortiments. Der Bowmore 12 Years Old ist die charakteristische Standardabfüllung der Destillerie und ein Musterbeispiel für Balance. Honig, Zitrusfrüchte, sanfter Rauch und eine dezente Süße prägen seinen Stil. Der 15 Years Old gewinnt durch den Einfluss von Sherryfässern an Tiefe und dunkleren Aromen. Der 18 Years Old gilt für viele als einer der besten Islay-Whiskys überhaupt – komplex, elegant und perfekt gereift.
Die Vault Edition-Serie widmet sich Experimenten mit unterschiedlichen Fassarten und Reifungsmethoden. Hier zeigt Bowmore seine innovative Seite, ohne den eigenen Stil aus den Augen zu verlieren.
Small Batch- und Limited Releases richten sich an Sammler und Liebhaber besonderer Abfüllungen. Sie bieten außergewöhnliche Fassreifungen, höhere Altersstufen und streng limitierte Vintage-Editionen.
Auch No Age Statement-Abfüllungen wie Black Rock und Small Batch Reserve beweisen, dass das Alter allein nicht über Qualität entscheidet. Hier stehen Charakter und Geschmack im Mittelpunkt.
Das Geschmackserlebnis
Bowmore zu verkosten bedeutet, Islay in perfekter Balance zu erleben. Zunächst zeigen sich Honig und Zitrusfrüchte – oft Orangenschale und Zitronenzeste. Danach entfaltet sich der Torfrauch, jedoch nicht überwältigend, sondern fein und medizinisch. Im Hintergrund finden sich maritime Noten von Salz, Seetang und frischer Meeresluft.
Am Gaumen entwickelt sich eine beeindruckende Komplexität. Dunkle Schokolade, Espresso und Trockenfrüchte – besonders bei Sherryfassreifungen – ergänzen den zunehmend präsenter werdenden Rauch, der jedoch niemals dominiert. Eine cremige Textur und angenehme Süße sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.
Der Abgang ist lang und wärmend. Rauch bleibt lange erhalten, begleitet von Gewürzen, Eichenholz und einer feinherben Süße, die Lust auf den nächsten Schluck macht.
Bowmore in Cocktails und beim Servieren
Pur entfaltet Bowmore seine ganze Komplexität. Ein kleiner Spritzer Wasser öffnet das Aromenspektrum zusätzlich – besonders bei älteren Abfüllungen.
Auf Eis eignet sich insbesondere der Bowmore 12 Years Old hervorragend als erfrischender, rauchiger Sipping Whisky. Dank seines ausgewogenen Torfcharakters verliert er auch bei leichter Verdünnung nichts von seiner Persönlichkeit.
Auch in Cocktails macht Bowmore eine ausgezeichnete Figur. Ein Penicillin oder ein rauchiger Old Fashioned gewinnen durch den eleganten Rauch deutlich an Tiefe, ohne dass der Whisky die übrigen Zutaten überdeckt.
Preis-Leistungs-Verhältnis und Verfügbarkeit
Bowmore bietet ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der 12 Years Old kann qualitativ problemlos mit deutlich teureren Abfüllungen anderer Destillerien mithalten. Er eignet sich sowohl als Alltagswhisky als auch für besondere Anlässe.
Für Sammler sind ältere Bowmore-Abfüllungen und limitierte Editionen im Vergleich zu vielen gehypten Destillerien noch vergleichsweise gut erhältlich. Hier lässt sich außergewöhnliche Qualität entdecken, ohne den oft üblichen „Hype-Aufpreis“ bezahlen zu müssen.
Was macht Bowmore unter den Islay-Destillerien einzigartig?
Bowmore ist für seinen ausgewogenen Umgang mit Torfrauch bekannt. Während Destillerien wie Ardbeg und Laphroaig kompromisslos auf intensiven Rauch setzen, schafft Bowmore eine harmonische Verbindung aus medizinischem Torf, fruchtigen Aromen und maritimen Noten. Zudem ist Bowmore die älteste Destillerie Islays (gegründet 1779) und eine der wenigen, die ihre Gerste noch teilweise traditionell von Hand mälzt.
Mit welchem Bowmore sollte ich als Einsteiger beginnen?
Der Bowmore 12 Years Old ist der ideale Einstieg. Er bietet genügend Torfrauch, um den typischen Islay-Charakter zu zeigen, bleibt dabei aber zugänglich genug, damit sich Honig-, Zitrus-, Rauch- und Meeresnoten klar entfalten können. Außerdem bietet er ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ist Bowmore im Vergleich zu anderen Islay-Whiskys stark getorft?
Bowmore gehört mit etwa 25 ppm (Parts per Million) Phenolgehalt in der Standardserie zur moderat getorften Seite Islays. Zum Vergleich: Ardbeg liegt häufig bei über 50 ppm und Laphroaig bei über 40 ppm. Dadurch wirkt Bowmore weniger intensiv rauchig, dafür aber ausgewogener und komplexer.
Was bedeutet „No. 1 Vaults“ auf einigen Bowmore-Flaschen?
Die No. 1 Vaults sind Bowmores legendäre Lagerhäuser, die bei Flut unter dem Meeresspiegel liegen. Dieses einzigartige Reifelager bietet eine hohe Luftfeuchtigkeit, kühle Temperaturen und einen ständigen Einfluss der Meeresluft. Whiskys, die dort reifen, entwickeln besonders ausgeprägte maritime Aromen.
Sollte Bowmore pur oder mit Wasser getrunken werden?
Beides eignet sich hervorragend. Pur erleben Sie die volle Intensität und Komplexität des Whiskys. Ein kleiner Spritzer Wasser – besonders bei Abfüllungen mit über 46 % Alkohol – öffnet die Aromen und macht den Whisky noch zugänglicher. Probieren Sie beide Varianten aus und finden Sie Ihren persönlichen Favoriten.
Was ist der Unterschied zwischen Bowmore 12, 15 und 18 Years Old?
Der Bowmore 12 Years Old überzeugt mit einer ausgewogenen Kombination aus Honig, Zitrusfrüchten und moderatem Torfrauch – ideal für den Alltag. Der 15 Years Old bietet durch den stärkeren Einfluss von Sherryfässern dunklere, vollere Aromen und mehr Tiefe. Der 18 Years Old gilt für viele als die perfekte Balance: hervorragend gereift, vielschichtig, elegant rauchig und mit ausgeprägten maritimen Noten.
Verwendet Bowmore Sherryfässer?
Ja. Besonders beim 15 Years Old und vielen Sonderabfüllungen kommen Sherryfässer zum Einsatz. Bowmore kombiniert häufig Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässer, wodurch Vanillesüße aus Bourbonfässern mit fruchtigen und würzigen Sherryaromen harmonisch verschmilzt und den Rauch perfekt ergänzt.
Ist Bowmore eine gute Investition für Sammler?
Bowmore galt lange als unterschätzt im Vergleich zu anderen Islay-Destillerien. Dadurch sind ältere Abfüllungen und limitierte Editionen häufig noch vergleichsweise gut erhältlich. Vintage-Bowmore aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Wert gewonnen und bietet hohe Qualität ohne überzogene Hype-Preise.
Was ist der typische Stil von Bowmore?
Bowmore steht für einen ausgewogenen Islay-Stil mit moderatem medizinischem Torfrauch (etwa 25 ppm), Honigsüße, Zitrusfrüchten, dunkler Schokolade und klaren maritimen Noten wie Salz, Seetang und Meeresluft. Der Rauch wirkt elegant statt dominant und setzt auf Harmonie statt Intensität.
Mälzt Bowmore sein Malz noch selbst?
Ja, teilweise. Bowmore gehört zu den wenigen Destillerien mit noch aktiven traditionellen Malzböden, auf denen ein Teil der Gerste von Hand gewendet wird. Dies deckt etwa 30 % des Bedarfs. Der restliche Malzbedarf wird von Mälzereien auf dem schottischen Festland bezogen, während die traditionelle Handwerkskunst bewusst erhalten bleibt.
Welcher Bowmore eignet sich am besten für Cocktails?
Der Bowmore 12 Years Old eignet sich hervorragend für Cocktails wie den Penicillin, einen rauchigen Old Fashioned oder einen Rob Roy. Sein moderater Torfrauch verleiht den Drinks Tiefe und Komplexität, ohne die übrigen Zutaten zu überdecken. Ältere und seltenere Abfüllungen sollten hingegen besser pur genossen werden.
About Bowmore
Islays älteste Destillerie
Im Jahr 1779 – ein Jahr bevor die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde – gründete John P. Simson die Bowmore Distillery in der kleinen Stadt gleichen Namens an der Südküste der Insel Islay. Damit ist Bowmore nicht nur die älteste Destillerie Islays, sondern auch eine der geschichtsträchtigsten Schottlands. Seit mehr als 240 Jahren wird hier am selben Standort Whisky produziert – dort, wo das salzige Wasser des Loch Indaal auf die torfreichen Böden Islays trifft.
Diese Lage ist kein Zufall. Bowmore befindet sich direkt am Meer, und die Nähe zum Atlantik prägt den Whisky entscheidend. Die traditionellen Lagerhäuser liegen so dicht am Wasser, dass bei stürmischer See die Wellen gegen ihre Mauern schlagen. Die ständige Einwirkung von Salz, Feuchtigkeit und Meeresluft verleiht den Single Malts von Bowmore ihren charakteristischen maritimen Charakter – eine feine Salzigkeit, die den Torfrauch perfekt ergänzt.
Meister der Balance
Während viele Destillerien auf Islay kompromisslos auf intensiven Torfrauch setzen, verfolgt Bowmore seit jeher einen ausgewogeneren Stil. Ziel ist nicht, den Gaumen mit Rauch zu überwältigen, sondern Harmonie zu schaffen. Für die Core Range verwendet Bowmore moderat getorftes Malz (etwa 25 ppm), wodurch genügend Rauch entsteht, um den typischen Islay-Charakter zu bewahren, ohne die anderen Aromen zu überdecken.
Diese Philosophie zeigt sich im unverwechselbaren Stil der Destillerie: Sanfter medizinischer Rauch trifft auf Honig, Zitrusfrüchte und dunkle Schokolade. Der Torf wirkt elegant statt aggressiv. Es ist ein Rauchprofil, das man den ganzen Abend genießen kann, ohne dass es ermüdet. Viele bezeichnen Bowmore deshalb als den idealen Einstieg in die Welt der getorften Whiskys – komplex genug für Kenner, zugleich zugänglich für Neugierige.
Tradition trifft Handwerkskunst
Bowmore gehört zu den wenigen Destillerien, die ihr Malz noch teilweise auf traditionellen Malzböden selbst wenden. Zwar deckt dies nur etwa 30 % des Bedarfs – der Rest stammt von Mälzereien auf dem schottischen Festland –, doch diese Entscheidung dient bewusst dem Erhalt traditioneller Handwerkskunst. Der Malt Master wendet das Malz über mehrere Tage hinweg mit hölzernen Schaufeln – genau wie seit Jahrhunderten.
Auch bei den Wash Stills setzt Bowmore teilweise noch auf direkte Feuerbeheizung – eine Seltenheit in der modernen Whiskyproduktion. Dieses Verfahren erfordert viel Erfahrung und Sorgfalt, verleiht dem Destillat jedoch eine feine Charakteristik, die sich mit indirekter Dampfbeheizung kaum erreichen lässt.
Legendär sind außerdem die Lagerhäuser von Bowmore. Die No. 1 Vaults liegen bei Flut unterhalb des Meeresspiegels und gehören zu den außergewöhnlichsten Reifelagern der Welt. Hier reifen einige der edelsten und ältesten Whiskys der Destillerie in einer kühlen, feuchten Atmosphäre unter ständigem Einfluss des Meeres.
Das Sortiment – von Klassikern bis zu Raritäten
Die Core Range bildet das Herzstück des Sortiments. Der Bowmore 12 Years Old ist die charakteristische Standardabfüllung der Destillerie und ein Musterbeispiel für Balance. Honig, Zitrusfrüchte, sanfter Rauch und eine dezente Süße prägen seinen Stil. Der 15 Years Old gewinnt durch den Einfluss von Sherryfässern an Tiefe und dunkleren Aromen. Der 18 Years Old gilt für viele als einer der besten Islay-Whiskys überhaupt – komplex, elegant und perfekt gereift.
Die Vault Edition-Serie widmet sich Experimenten mit unterschiedlichen Fassarten und Reifungsmethoden. Hier zeigt Bowmore seine innovative Seite, ohne den eigenen Stil aus den Augen zu verlieren.
Small Batch- und Limited Releases richten sich an Sammler und Liebhaber besonderer Abfüllungen. Sie bieten außergewöhnliche Fassreifungen, höhere Altersstufen und streng limitierte Vintage-Editionen.
Auch No Age Statement-Abfüllungen wie Black Rock und Small Batch Reserve beweisen, dass das Alter allein nicht über Qualität entscheidet. Hier stehen Charakter und Geschmack im Mittelpunkt.
Das Geschmackserlebnis
Bowmore zu verkosten bedeutet, Islay in perfekter Balance zu erleben. Zunächst zeigen sich Honig und Zitrusfrüchte – oft Orangenschale und Zitronenzeste. Danach entfaltet sich der Torfrauch, jedoch nicht überwältigend, sondern fein und medizinisch. Im Hintergrund finden sich maritime Noten von Salz, Seetang und frischer Meeresluft.
Am Gaumen entwickelt sich eine beeindruckende Komplexität. Dunkle Schokolade, Espresso und Trockenfrüchte – besonders bei Sherryfassreifungen – ergänzen den zunehmend präsenter werdenden Rauch, der jedoch niemals dominiert. Eine cremige Textur und angenehme Süße sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.
Der Abgang ist lang und wärmend. Rauch bleibt lange erhalten, begleitet von Gewürzen, Eichenholz und einer feinherben Süße, die Lust auf den nächsten Schluck macht.
Bowmore in Cocktails und beim Servieren
Pur entfaltet Bowmore seine ganze Komplexität. Ein kleiner Spritzer Wasser öffnet das Aromenspektrum zusätzlich – besonders bei älteren Abfüllungen.
Auf Eis eignet sich insbesondere der Bowmore 12 Years Old hervorragend als erfrischender, rauchiger Sipping Whisky. Dank seines ausgewogenen Torfcharakters verliert er auch bei leichter Verdünnung nichts von seiner Persönlichkeit.
Auch in Cocktails macht Bowmore eine ausgezeichnete Figur. Ein Penicillin oder ein rauchiger Old Fashioned gewinnen durch den eleganten Rauch deutlich an Tiefe, ohne dass der Whisky die übrigen Zutaten überdeckt.
Preis-Leistungs-Verhältnis und Verfügbarkeit
Bowmore bietet ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der 12 Years Old kann qualitativ problemlos mit deutlich teureren Abfüllungen anderer Destillerien mithalten. Er eignet sich sowohl als Alltagswhisky als auch für besondere Anlässe.
Für Sammler sind ältere Bowmore-Abfüllungen und limitierte Editionen im Vergleich zu vielen gehypten Destillerien noch vergleichsweise gut erhältlich. Hier lässt sich außergewöhnliche Qualität entdecken, ohne den oft üblichen „Hype-Aufpreis“ bezahlen zu müssen.
FAQ Bowmore
Was macht Bowmore unter den Islay-Destillerien einzigartig?
Bowmore ist für seinen ausgewogenen Umgang mit Torfrauch bekannt. Während Destillerien wie Ardbeg und Laphroaig kompromisslos auf intensiven Rauch setzen, schafft Bowmore eine harmonische Verbindung aus medizinischem Torf, fruchtigen Aromen und maritimen Noten. Zudem ist Bowmore die älteste Destillerie Islays (gegründet 1779) und eine der wenigen, die ihre Gerste noch teilweise traditionell von Hand mälzt.
Mit welchem Bowmore sollte ich als Einsteiger beginnen?
Der Bowmore 12 Years Old ist der ideale Einstieg. Er bietet genügend Torfrauch, um den typischen Islay-Charakter zu zeigen, bleibt dabei aber zugänglich genug, damit sich Honig-, Zitrus-, Rauch- und Meeresnoten klar entfalten können. Außerdem bietet er ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ist Bowmore im Vergleich zu anderen Islay-Whiskys stark getorft?
Bowmore gehört mit etwa 25 ppm (Parts per Million) Phenolgehalt in der Standardserie zur moderat getorften Seite Islays. Zum Vergleich: Ardbeg liegt häufig bei über 50 ppm und Laphroaig bei über 40 ppm. Dadurch wirkt Bowmore weniger intensiv rauchig, dafür aber ausgewogener und komplexer.
Was bedeutet „No. 1 Vaults“ auf einigen Bowmore-Flaschen?
Die No. 1 Vaults sind Bowmores legendäre Lagerhäuser, die bei Flut unter dem Meeresspiegel liegen. Dieses einzigartige Reifelager bietet eine hohe Luftfeuchtigkeit, kühle Temperaturen und einen ständigen Einfluss der Meeresluft. Whiskys, die dort reifen, entwickeln besonders ausgeprägte maritime Aromen.
Sollte Bowmore pur oder mit Wasser getrunken werden?
Beides eignet sich hervorragend. Pur erleben Sie die volle Intensität und Komplexität des Whiskys. Ein kleiner Spritzer Wasser – besonders bei Abfüllungen mit über 46 % Alkohol – öffnet die Aromen und macht den Whisky noch zugänglicher. Probieren Sie beide Varianten aus und finden Sie Ihren persönlichen Favoriten.
Was ist der Unterschied zwischen Bowmore 12, 15 und 18 Years Old?
Der Bowmore 12 Years Old überzeugt mit einer ausgewogenen Kombination aus Honig, Zitrusfrüchten und moderatem Torfrauch – ideal für den Alltag. Der 15 Years Old bietet durch den stärkeren Einfluss von Sherryfässern dunklere, vollere Aromen und mehr Tiefe. Der 18 Years Old gilt für viele als die perfekte Balance: hervorragend gereift, vielschichtig, elegant rauchig und mit ausgeprägten maritimen Noten.
Verwendet Bowmore Sherryfässer?
Ja. Besonders beim 15 Years Old und vielen Sonderabfüllungen kommen Sherryfässer zum Einsatz. Bowmore kombiniert häufig Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässer, wodurch Vanillesüße aus Bourbonfässern mit fruchtigen und würzigen Sherryaromen harmonisch verschmilzt und den Rauch perfekt ergänzt.
Ist Bowmore eine gute Investition für Sammler?
Bowmore galt lange als unterschätzt im Vergleich zu anderen Islay-Destillerien. Dadurch sind ältere Abfüllungen und limitierte Editionen häufig noch vergleichsweise gut erhältlich. Vintage-Bowmore aus den 1960er-, 1970er- und 1980er-Jahren hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Wert gewonnen und bietet hohe Qualität ohne überzogene Hype-Preise.
Was ist der typische Stil von Bowmore?
Bowmore steht für einen ausgewogenen Islay-Stil mit moderatem medizinischem Torfrauch (etwa 25 ppm), Honigsüße, Zitrusfrüchten, dunkler Schokolade und klaren maritimen Noten wie Salz, Seetang und Meeresluft. Der Rauch wirkt elegant statt dominant und setzt auf Harmonie statt Intensität.
Mälzt Bowmore sein Malz noch selbst?
Ja, teilweise. Bowmore gehört zu den wenigen Destillerien mit noch aktiven traditionellen Malzböden, auf denen ein Teil der Gerste von Hand gewendet wird. Dies deckt etwa 30 % des Bedarfs. Der restliche Malzbedarf wird von Mälzereien auf dem schottischen Festland bezogen, während die traditionelle Handwerkskunst bewusst erhalten bleibt.
Welcher Bowmore eignet sich am besten für Cocktails?
Der Bowmore 12 Years Old eignet sich hervorragend für Cocktails wie den Penicillin, einen rauchigen Old Fashioned oder einen Rob Roy. Sein moderater Torfrauch verleiht den Drinks Tiefe und Komplexität, ohne die übrigen Zutaten zu überdecken. Ältere und seltenere Abfüllungen sollten hingegen besser pur genossen werden.
















